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Start Bildung & Existenz Kinder und Schule
Schulbildung für alle
Schuluniformen für Kinder in Freetown! Drucken E-Mail


Bildung ist Menschenrecht!
Voraussetzung für den Schulbesuch ist, dass Kinder eine Schuluniform tragen. Doch viele Familien können sich eine solche nicht leisten. Also dürfen deren Kinder auch nicht zur Schule gehen.
In den Slums von Freetown habe ich große Armut gesehen: Kinder die schuften anstatt zur Schule zu gehen. Intelligente Kinder, aber aus armen Familien und somit chancenlos.

Diesen Kindern möchte ich den Zugang zur Schule ermöglichen. Schulgeld wird nicht verlangt, aber das Tragen einer Uniform. Daher möchte ich bedürftige Kinder mit Schuluniformen (und möglicherweise auch mit Büchern und Stiften) ausstatten.

Eine komplette Ausstattung für den Schulbesuch eines Kindes kostet Euro 30,00 für ein Jahr.





Sozialpolitischer Ansatz
Bildung ist ein Menschenrecht!
Bildung ermöglicht es Menschen, über ihre Rechte Bescheid zu wissen, auf fachlichen Informationen begründete Entscheidungen zu treffen und darüber hinaus Arbeit zu finden, die ihre Potentiale und Stärken fördert. 
Arbeit wiederum verhindert Armut und treibt die
Entwicklung eines Landes voran.

Sierra Leone braucht Unterstützung von Außen, und Bildung ist eine der wichtigsten Komponenten, die „Hilfe“ bieten kann. 

Der Ausbau von Bildungssystemen in den ärmsten Ländern dieser Welt ist Bestandteil der Milleniumsziele der Vereinten Nationen. 
Diese wollen wir mit unseren Möglichkeiten unterstützen.


Projektleitung
Natalie Würbach, geb. 1980 in Bruchsal/Baden-Württ.
Abitur und Studium der öffentlichen Verwaltung. Angestellte im Ordnungsamt der Stadt Ditzingen, Leiterin der Bußgeldstelle. 
Einjährige Weltreise.
Studium der Sozial-und Kulturanthropologie sowie Politikwissenschaften (FU Berlin), Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung sowie Entwicklungspolitik.
Achtwöchiges Praktikum über YOOW e.V. in einer lokalen NGO in Sierra Leone. Idee und Initiative zum Projekt „Schuluniformen für Kinder in Freetown!“ in Zusammenarbeit mit YOOW.






Natalie Würbach mit Team in Freetown/SL

Benötigte Unterstützung
Spenden für bis zu 200 Schüler-Kits (2 Uniformen pro Kind, dazu Bücher, Schreib- und Zeichengerät) Euro 30,00 pro Kind und Jahr.

2 PC oder Laptops mit Internet-Anschluß und Drucker.

Mittel zur Projektbetreuung vor Ort: Finanzierung des Projektstandorts in Freetown/Sierra Leone Euro 800,00/Jahr. 

Reisekosten für nachhaltige Projektpflege und Betreuung, Begegnungen und Kontaktpflege mit Spendenempfängerfamilien und Schulen bzw. Lehrer-Kollegium Euro 2.500,00/Jahr.
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Projektbeschreibung
Kontaktaufnahme zu den Eltern prädestinierter Kinder (7-10 Jahre alt), die in der "Susan's Bay Wharf", einer der ärmsten Gegenden in Freetown, leben. Vermittlung an die Kulafai Rashideen Primary School über Kontakte zum Ministry of Education, Youth and Sports. Einverständniserklärungen bzw. Abschluß schriftlicher Vereinbarungen.
Mitarbeiter vor Ort, die in Freetown leben, bestens die Stadt, die Lebensumstände und die alltäglichen Probleme kennen, sprechen gezielt in den Slums Familien an, deren Kinder nicht zur Schule gehen. Vertrauensbildung. Die Eltern der Kinder müssen mit dem Schulbesuch einverstanden sein. Es wird ein Vertrag zwischen uns, den Mitarbeitern vor Ort und der Schule geschlossen, der unser Ziel garantieren soll: d e n  Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, deren Familien nicht über die nötigen finanziellen Mittel zum Erwerb einer Uniform verfügen.
Wir werden die ersten Uniformen bei unserem Partner MADAM herstellen lassen und dann nach Freetown schicken. Die Ausgabe erfolgt über unsere Mitarbeiter vor Ort, die auch permanenten Kontakt zu den begünstigten Kindern und Familien, aber auch zur Schule, halten.
Um eine gute Kommunikation zwischen Deutschland und den Mitarbeitern in Sierra Leone zu gewährleisten, werden von YOOW Computer und Anschlüsse gestellt, um in ständiger guter Verbindung zu stehen.
Im Februar 2011 werde ich wieder für 2-3 Monate in Sierra Leone sein. Bis dahin sollen die ersten Kinder ihre Uniformen erhalten haben und zur Schule gehen. Außerdem möchte ich bis dahin die Voraussetzungen geschaffen haben, daß 2-3 junge Frauen eine anerkannte Ausbildung als Schneiderinnen beginnen können.


Ausblick

Bislang chancenlose Kinder werden zur Schule gehen können und damit eine Grundbildung erhalten.
Auf lange Sicht soll eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ realisiert werden. Jungen Frauen aus den Slums wird eine Ausbildung zur Schneiderin ermöglicht, die dann in Zukunft Schüler mit Uniformen kostenfrei ausstatten. Hierzu unterstützt YOOW e.V., der über zuverlässige Partner verfügt, damit Materialien und Löhne dauerhaft zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus müssen ggf. die Familien geförderter Kinder (zeitweise) gestärkt werden, da durch den Schulbesuch die Kinderarbeit in der Familie zurückgedrängt und hoffentlich auch unterbunden wird. D.h. daß wir neben den Kindern auch auf die Familien sehen und diese bei Bedarf mit betreuen.
Natalie Würbach



Müllhalde in den Slums von Freetown

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Maßnehmen für eine Schuluniform
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Klassenzimmer aus Ästen und Bauplanen

Hier gehts zum Spendenkonto!



Das ist das Team, das die Projektarbeit vor Ort absolviert. Wir haben zusammen das Projekt "Edutainment for the Gulley-People" gegründet. Das ist ein Bildungsprojekt für Erwachsene aus Slum-Gegenden. Ihnen wollen wir über künstlerische Initiativen und sehr praxisbezogen, sozusagen "aus dem Leben gegriffen" auf unterhaltsame Weise Wissen und Bildung vermitteln. Die Ausstattung mit Schuluniformen für Kinder unterstützt diese Bemühungen oder folgt daraus.


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1. Lamin Kamara (26), ist unser Koordinator vor Ort. Geboren und aufgewachsen in Freetown hatte er das Glück, 12 Jahre die Schule besuchen zu können. Leider fehlte das Geld für ein Studium. Er ist Musiker, schreibt Texte, singt.
2. Augustine Weeke (19), studiert "Information and Technology"; er hat eine gute Schulbildung, aber keine Arbeit. In  unserem Projekt "Edutainment..." ist er für die Erwachsenenbildung der Bewohner der Slum-Areas verantwortlich.
3. Alex Bundur (30), 10 Jahre Schulbildung, ist für Verwaltung und Finanzen zuständig. Ansonsten arbeitslos.
4. Aruna Lahai (27), war 6 Jahre in der Grundschule. Die weiterführende Schule konnte er aus Geldmangel nicht mehr besuchen, weil seine Mutter krank wurde. Sein Vater war gestorben, als er 5 Jahr alt war. So mußte er irgendwie die Familie durchbringen. Im Krieg wurden er und sein Bruder von den Rebellen verschleppt. Sein Bruder weigerte sich und wurde vor Arunas Augen erschossen.
5. Alasan Elba (20), hat 6 Jahre die Grundschule besucht, ist verheiratet, hat 2 Kinder. Bei "Edutainment..." leitet er den Bereich "Kunst".
6. Alusin Elba (20), ebenfalls verheiratet, eine Tochter. Er unterstützt seinen Zwillingsbruder im Fachbereich"Kunst" und verdient ab und zu etwas Geld mit dem Verkauf von Palmwein.
7. Adama (20), in der Ausbildung zur Krankenschwester; sie ist in unserem Projekt für den Bereich "Hygiene" zuständig.









 


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