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Nachhaltigkeit lernen

Nachhaltigkeit lernen
nach Bartoszyce (ehem. Bartenstein/Masuren – Polen) vom 25.1013 bis 30.10.2013


Unsere Info-Reise im Okt.2013 führte uns in eine von einer armen Landbevölkerung besiedelte Region (Masuren) und diente dazu, die verantwortlichen Menschen zusammenzuführen, um ein gemeinsames Projekt zu realisieren.
Im Mittelpunkt dabei steht der Aufbau eines polnischen Werkhauses „Anti-Rost“ in der Region Bartoszyce mit Werkstätten, wie einer Schneiderei, Metallwerkstatt und Tischlerei.
Ziel ist – Jung und Alt – zusammen zu bringen und durch dieses Projekt gemeinsame Unternehmungen und eine Annäherung der Generationen zu fördern.
Dieses Projekt soll dem Prinzip der „guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit“ folgen.

Wir bekommen erste Eindrücke von der Infrastruktur dieser doch sehr armen Region. Da kaum nennenswerte Industrie angesiedelt ist, werden auch keine neuen Straßen gebaut oder vorhandene ausgebaut. Soweit das Auge reicht – Äcker und Felder – zum Teil verkarstetes Land und dazwischen immer wieder Ansiedlungen von Gehöften, die nun schon 70 Jahre dastehen, heruntergewirtschaftet und zum Teil von einer bitterarmen Landbevölkerung bewohnt. Die Inneneinrichtung reicht zurück zu den einstigen Bewohnern und Eigentümern, die ja alles stehen und liegen lassen mussten, als sie vertrieben wurden.


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Treffen haben stattgefunden mit:
Ewa Pyszniak und Jadwiga Piluk, die Vorsitzenden der „Sozial - Kulturelle Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Bartoszyce
Julian Krawiecki, dem ukrainischen Pfarrer des griechisch-katholischen Gemeindezentrums Bartoszyce
Schwestern der Johanniter-Sozialstation
den Vorstandsmitgliedern der „Deutschen Minderheit e.V. Bartoszyce“
Grzegorz Mucha, Burmistrz - Bürgermeister von Sepopola (Schippenbeil)

Vorstellung des neuen Projekts beim Bürgermeister

Jung hilft Alt – Alt hilft Jung / Gemeinsam sind wir stark!

Masuren ist das Armenhaus Polens.
Da nützt auch nicht die touristische Verklärung und entsprechende Werbung.!
Für die Zukunft muss der einzelne Bürger mit anpacken – Konzepte mit entwickeln – und Bereitschaft signalisieren, auch ohne Bezahlung einen Freiwilligen Einsatz zu unterstützen, um an dieser augenscheinlichen Misere etwas zu verändern.

Wir können nicht nur Hilfsgüter sammeln, den Transport finanzieren und auf die weite Reise schicken, wenn nicht flankierend in enger Zusammenarbeit mit Behörden und Organisationen in freier Trägerschaft Programme erarbeitet werden, die vor Ort unter den Betroffenen Bürgern einen Bewusstseinsprozess auslösen!

Wir können nur unsere Solidarität durch Besuche, Austausch und Gruppenkontakte intensivieren und dadurch solidarische Zeichen setzen, Zeichen der Hilfsbereitschaft – aber Hilfe zur Selbsthilfe!!
In der bezeichneten Region muss der politisch verantwortliche Bürger Zeichen setzen.

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Die Jugend braucht Perspektiven für die Zukunft, dass sie in der Region bleibt.
Die Jugend, die sehr gut ausgebildet ist, muss im Lande bleiben und genügend verdienen, dass es sich lohnt eine Familie zu gründen und zu investieren in Haus und Anwesen und in diesem wunderschönen Land zu bleiben!

Nun gilt es, einen ausführlichen Projektantrag zu entwickeln und die entsprechenden Behörden – mit Unterstützung des Bürgermeisters – über dieses sinnvolle Vorhaben zu informieren und entsprechende Gelder zu beantragen! Damit soll sichergestellt werden, dass der Realisierung dieses Projektes alle Türen geöffnet werden.

Dieses Projekt könnte auch als Polnisch-Deutsch-Französisches Projekt gewertet werden. Die französische Gruppe „MISSION INTERIEURE DES EGLISES PROTESTANTES ELSASS“ ist mit an der Planung und konzeptionellen Überlegungen beteiligt. Wir erfüllen damit die Kriterien der EU-Förderung „Grundtvig“, die für Projekte mit drei beteiligten Ländern eine  Bezuschussung gewährt!

Berlin, den 07.Nov. 2013
Norbert Unkrich, Pfarrer i.R, Projektleiter „Hilfe für Polen“, Kurtalsstraße 38, 76887 Bad Bergzabern, Pfalz
Wolfgang Priewe, 1. Vorsitzender von YOOW e.V. und Werkhaus Anti-Rost, Berlin


Gründungsgespräche für ein neues Werkhaus in Bartoszyce

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